Subaru hat die siebte Generation des Outback auf den Markt gebracht und damit seinen Ruf als vielseitiges Allwetter-Familienfahrzeug untermauert. Das Modell 2026 zeichnet sich durch ein markanteres Design, mehr Platz und verbesserte Technologie aus, allerdings zu einem höheren Preis. Der Outback bleibt eine einzigartige Option – er liegt zwischen Mainstream-SUVs und härteren Offroadern – und legt den Schwerpunkt auf Leistungsfähigkeit, ohne auf Alltagstauglichkeit zu verzichten.
Design und erste Eindrücke
Der neue Outback erhält ein selbstbewussteres, SUV-ähnliches Erscheinungsbild. Obwohl subjektiv, entfernt sich die Designveränderung von der wagenähnlichen Silhouette früherer Modelle. Diese Neugestaltung ist Teil der umfassenderen Bemühungen von Subaru, den Outback als robustes, abenteuertaugliches Fahrzeug zu positionieren, was sich in der erweiterten Submarke Wilderness zeigt, die es zuvor nur in Nordamerika gab.
Innenaktualisierungen: Modern, aber vertraut
Im Inneren verfügt der Outback über einen überarbeiteten Innenraum mit einem neuen 12,3-Zoll-Digitalinstrumentenkombi und einem 12,1-Zoll-Touchscreen im Querformat. Subaru hat das Infotainmentsystem optimiert und an die Schnittstellen neuerer Toyota- und Lexus-Modelle angepasst. Physische Klimakontrollen bleiben bestehen und bieten ein willkommenes haptisches Erlebnis. Drahtloses Apple CarPlay und Android Auto sind Standard, die native Navigation ist jedoch höheren Ausstattungsvarianten vorbehalten. Die Qualität des Innenraums ist mit Soft-Touch-Materialien gut, einige Rezensenten finden jedoch, dass die Displayintegration der vorherigen Generation raffinierter war.
Die Fondpassagiere profitieren von großzügiger Beinfreiheit, wodurch der Outback auch für Familien geeignet ist. Der Laderaum bietet bei hochgeklappten Rücksitzen 530 Liter, im zusammengeklappten Zustand sogar 1.211 Liter. Ein vollwertiges Reserverad ist serienmäßig.
Antriebsstränge: Evolution, nicht Revolution
Der Outback übernimmt seine bekannten Antriebsoptionen: 2,4-Liter-Vierzylinder-Boxermotoren mit Saug- und Turboaufladung, gepaart mit einem CVT-Automatikgetriebe und symmetrischem Allradantrieb. Obwohl Subaru geringfügige Optimierungen vorgenommen hat, um die Effizienz zu verbessern, sticht keiner der beiden Motoren im Hinblick auf den Kraftstoffverbrauch hervor im Vergleich zu Mitbewerbern, die Hybrid- oder Dieseloptionen anbieten. Die fehlende Elektrifizierung ist ein bemerkenswerter Nachteil, obwohl ein vollelektrisches Trailseeker-Modell und ein potenzieller Outback-Hybrid in Sicht sind.
Leistung auf der Straße und im Gelände
Der Outback 2026 bietet ein komfortables Fahrgefühl, wobei das Basismodell dank seiner strafferen Federung und leichteren Karosserie ein flinkes Handling bietet. Die Wilderness-Variante bietet mit ihrer erhöhten Fahrhöhe mehr Geländetauglichkeit, allerdings auf Kosten einer gewissen Verfeinerung. Subaru hat die Lenkpräzision mit der Einführung des Doppelritzelsystems des WRX verbessert.
Dank seines permanenten Allradantriebs und des X-Mode-Systems zeichnet sich der Outback bei leichten bis mittelschweren Geländebedingungen aus. Die Wilderness-Ausstattung fügt tiefere Schnee- und Schlammmodi hinzu und verbessert so seine Offroad-Eigenschaften weiter. Während die Standardreifen straßentauglich sind, meistert der Outback felsiges Gelände souverän.
Preise und Wert
Der Startpreis des Outback 2026 ist auf 48.990 US-Dollar gestiegen. Obwohl er teurer als zuvor ist, bleibt er mit größeren SUVs wie dem Hyundai Santa Fe, dem Kia Sorento und dem Toyota Kluger konkurrenzfähig. Für diejenigen, die ernsthafte Geländetauglichkeit benötigen, bietet der Outback eine günstigere Alternative zu Allradfahrzeugen mit Leiterrahmen wie dem Ford Everest und dem Toyota Prado.
Das Fazit
Der Subaru Outback 2026 ist ein vielseitiger Familien-Abenteuerkombi, der Funktionalität, Leistungsfähigkeit und Raffinesse vereint. Während die fehlende Elektrifizierung und der höhere Preis Nachteile darstellen, bleibt der Outback eine überzeugende Wahl für diejenigen, die ein vielseitiges Fahrzeug suchen, das sowohl tägliche Pendelfahrten als auch Wochenendabenteuer bewältigen kann.





















