Zwei brandneue Honda Preludes wurden bei Unfällen abgeschrieben, bevor sie 600 Meilen auf dem Tacho erreichten, was Fragen zu den ersten Erfahrungen als Besitzer des wiederbelebten Sportcoupés aufwirft. Beide auf Schrottauktionen gelisteten Fahrzeuge erlitten trotz extrem geringer Laufleistung erheblichen Heckschaden. Dies deutet darauf hin, dass das Auto selbst zwar mechanisch einwandfrei ist, die ersten Anwender jedoch unter realen Bedingungen vor Herausforderungen stehen könnten.
Erster Unfall: 264 Meilen und Auffahrunfall
Der erste Totalschaden des Prelude (IAA-Auktionslos 44919713) weist Hinweise auf einen schweren Auffahrunfall auf. Während die hintere Stoßstange auf der Fahrerseite Kratzer aufweist, wurde die Seitenverkleidung auf der Beifahrerseite schwer beschädigt, wodurch das Blech zerknitterte und das Rad in Richtung Chassis verbogen wurde.
Der Schaden ist wahrscheinlich nicht mehr zumutbar, was bedeutet, dass das Auto wahrscheinlich in Teilen verkauft oder komplett verschrottet wird. Der geringe Kilometerstand (264 Meilen) macht diesen Vorfall besonders bemerkenswert, da er sich kurz nachdem das Fahrzeug das Autohaus verlassen hatte, ereignete.
Zweiter Absturz: 575 Meilen und noch schlimmer
Der zweite Prelude (IAA-Los 44534805), lackiert in Weiß mit blauen Bremssätteln, legte 575 Meilen zurück, bevor er heftig von hinten gefahren wurde. Beide hinteren Seitenwände sind zerdrückt und die hintere Stoßstange ist in Stücke gerissen. Auch der Lichtbalken ist zerstört und die Heckscheibe fehlt.
Der Schaden ist so groß, dass das Auto kaum noch seiner ursprünglichen Form ähnelt. Das Auktionshaus stellt fest, dass es trotz der sichtbaren Zerstörung immer noch läuft und fährt. Dies verdeutlicht einen wesentlichen Unterschied: Das erste Auto scheint zu beschädigt zu sein, um überhaupt für einen Wiederaufbau in Betracht gezogen zu werden, während das zweite möglicherweise über mehr rettbare Komponenten verfügt.
Was passiert als nächstes?
Das Schicksal dieser Fahrzeuge liegt nun in den Händen der Auktionskäufer. Mögliche Folgen sind die Zerlegung der Autos, der Versuch eines kostspieligen und komplexen Umbaus oder die einfache Verschrottung.
Diese frühen Vorfälle unterstreichen ein potenzielles Risiko für neue Prelude-Besitzer: Auffahrunfälle können den Wert dieser Fahrzeuge schnell und dramatisch beeinträchtigen. Obwohl die Autos selbst keine grundsätzlichen Mängel aufweisen, lässt die Schwere des Schadens darauf schließen, dass selbst kleinere Unfälle zu Totalschäden führen können.






















