Der Hyundai Kona Electric wurde offiziell für den Electric Car Grant (ECG) der britischen Regierung zugelassen, wodurch sich der Preis für Käufer um 1.500 £ reduziert. Dies macht den Kona Electric ab 33.500 £ zu einer wettbewerbsfähigeren Option gegenüber Konkurrenten wie dem Vauxhall Mokka Electric, der seit mehreren Monaten vom ECG profitiert.
Warum das wichtig ist: Der Wandel der Anreize
Zuvor waren Hyundai-Modelle ausgeschlossen, da es kein Science Based Target (SBT) gab – eine offizielle Verpflichtung zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Einklang mit dem Pariser Abkommen. Das ECG verlangt von den Herstellern, diese Ziele nachzuweisen, und Hyundais jüngste Einhaltung öffnet die Tür für höhere Umsätze durch direkte Kundeneinsparungen. Dies verdeutlicht, wie staatliche Anreize die Eignung für Elektrofahrzeuge zunehmend an umfassendere Nachhaltigkeitsbemühungen der Unternehmen knüpfen.
Kona Electric: Spezifikationen und Leistung
Alle Ausstattungsvarianten des Kona Electric qualifizieren sich jetzt, einschließlich des hochwertigen Ultimate-Modells, das weiterhin unter der Preisobergrenze von 42.000 £ für den Zuschuss liegt. Der SUV verfügt über einen Elektromotor mit 215 PS und eine Batterie mit 65,4 kWh, was eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,8 Sekunden und eine WLTP-getestete Reichweite von bis zu 319 Meilen ermöglicht.
Was kommt als nächstes? Erweiterung der Berechtigung
Die Qualifikation von Hyundai für Band 2 des ECG (Band 1 bietet einen größeren Zuschuss von 3.750 £) deutet darauf hin, dass andere Modelle, wie der Hyundai Ioniq 5 und Kia Niro EV (das Schwesterfahrzeug des Kona), bald teilnahmeberechtigt sein könnten. Insbesondere eine günstigere Variante des Ioniq 5 könnte die Fördervoraussetzungen erfüllen und den Zugang zu staatlichen Fördermitteln für Hyundai-Kia-Fahrzeuge erweitern.
Die Zulassung des Kona Electric markiert für Hyundai einen strategischen Wandel bei der Anpassung an staatliche Anreize und unterstreicht die wachsende Bedeutung von SBTs auf dem Elektrofahrzeugmarkt.
