Ken Blocks ikonisches Ford Escort Gymkhana-Auto von 1978 wird versteigert

Der Ford Escort von 1978, den Ken Block für seine frühen Gymkhana-Videos verwendete – sein erster spezieller Stunt-Aufbau mit Hinterradantrieb – ist jetzt über Bring a Trailer erhältlich. Dieses Auto ist nicht nur ein Performance-Modell; Es ist ein Stück Motorsportgeschichte, das aufgrund seiner Verbindung zur verstorbenen Rallye-Ikone einen hohen Preis erzielen wird.

Das Erbe von Ken Block und Gymkhana

Ken Block revolutionierte die Rallye-Kultur und zog mit seiner energiegeladenen Gymkhana-Serie Millionen Menschen in den Sport. Bei seinen Builds ging es nicht nur um Geschwindigkeit; Es ging um ein Spektakel, bei dem es oft um vorsätzlichen und dramatischen Reifenverschleiß ging. Dieser Escort stellt ein frühes Kapitel dieser Geschichte dar, eine Brücke zwischen seinen Anfängen als allradgetriebener Subaru und späteren Kreationen wie dem verrückten Hoonicorn Mustang.

Eine Rallye-Maschine, gebaut für Chaos

Der Escort selbst ist eine Konstruktion, bei der keine Kosten gespart werden und die für präzises Stunten und maximale Reifenzerstörung konzipiert ist. Innerhalb von zwei Jahren wurde es in eine Asphaltmaschine umgewandelt. Zu den wichtigsten Änderungen gehören:

  • Motor: Ein 2,5-Liter-Reihenvierzylinder von Millington Diamond, der 333 PS bei einer Höchstdrehzahl von 9.000 U/min leistet. Vier einzelne Drosselklappen und ein Cosworth-ECU sorgen für eine präzise Kraftstoffzufuhr.
  • Getriebe: Ein sequentielles Sechsganggetriebe für blitzschnelle Schaltvorgänge.
  • Chassis: Verstärkter Unibody mit einem in Großbritannien gebauten Überrollkäfig, gepaart mit einem leichten Carbonfaser-Widebody-Kit von Rocket Bunny.
  • Gewichtsreduzierung: Leichte Glas- und Kohlefasersitze reduzieren die Masse weiter.

Dies ist nicht nur ein schnelles Auto; Es ist ein sorgfältig konstruiertes Werkzeug für kontrolliertes Chaos.

Der Platz des Escorts in der Rallye-Geschichte

Ford Escorts der ersten und zweiten Generation waren und sind ein fester Bestandteil des Rallyesports. Zugänglich, erschwinglich und gut dokumentiert, wurden sie zu einem Favoriten unter Privatteams. Auch heute noch erfreuen sie sich großer Beliebtheit, vor allem in Irland, wo die Escortwagen Mk 1 und Mk 2 die schmalen Landstraßen dominieren. Dieser besondere Escort nimmt diesen Geist auf und verstärkt ihn.

Ein Museumsstück, bereit zum Shredden

Das Auto war sogar Teil der Ausstellung über Ken Blocks Leben im Petersen Automotive Museum und festigte seinen Status als bedeutendes Artefakt. Doch trotz seines Sammlerwerts wurde es für einen einzigen Zweck gebaut: hart gefahren zu werden. Die Auktion endet am 3. April und die Gebotsabgabe wird voraussichtlich aggressiv sein. Schließlich handelt es sich hier um ein Stück Automobilgeschichte, das immer noch nach dem einen oder anderen Burnout schreit.

Dieser Escort verkörpert den Geist von Block – eine spielerische Missachtung von Reifen und ein unermüdliches Engagement, die Grenzen zu überschreiten. Es ist ein Schatz für jede Sammlung, aber sein wahrer Wert liegt in der Möglichkeit, sein Vermächtnis zu ehren, indem er genau das tut, was er beabsichtigt hat: den Asphalt aufzureißen.