Nissan führt einen umfassenden Rückruf durch, der 318.781 Rogue-SUVs aus den Modelljahren 2024 und 2025 betrifft. Im Mittelpunkt des Problems steht ein möglicher Bruch im Getriebe des elektronischen Drosselklappengehäuses, der das Fahrzeug unbeweglich machen könnte.
Das Problem: Elektronische Drosselklappensteuerung
Der Rückruf gilt für alle Rogue-SUVs, die mit dem 1,5-Liter-Dreizylindermotor von Nissan ausgestattet sind. Den bei der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) eingereichten Dokumenten zufolge ist das Problem auf eine Diagnoseroutine zurückzuführen, die beim Starten des Fahrzeugs ausgeführt wird. Diese Routine zwingt die Drosselklappen dazu, vollständig gegen einen physischen Stopper zu schließen, und mit der Zeit kann dieser Vorgang die Zahnräder in der elektronischen Drosselkammer (ETC) schwächen oder beschädigen.
Die Software des Motorsteuermoduls (ECM) ist die Hauptursache für diese mechanische Belastung. Die wiederholte Drehung mit hoher Kraft gegen den Stopper ermüdet die Zahnräder. Wenn ein Getriebe ausfällt, kann es zu einer Blockierung des gesamten Drosselmechanismus kommen, sodass der Motor keine Kraft mehr auf die Räder übertragen kann.
Rückrufdetails und Auswirkungen
Nissan schätzt, dass 100 % der betroffenen Fahrzeuge von diesem Problem betroffen sind. Dies ist kein zufälliger Fehler; Es handelt sich um einen Konstruktionsfehler in der Funktionsweise des Diagnosetests. Das Unternehmen hat noch keine Lösung angekündigt, wird Eigentümer und Händler jedoch über das weitere Vorgehen informieren, sobald diese verfügbar ist.
Dieser Rückruf verdeutlicht die wachsende Komplexität moderner Fahrzeugsysteme. Elektronische Komponenten verbessern zwar die Effizienz, können aber auch zu neuen Fehlerquellen führen. Die ECM-gesteuerte Drosselklappe soll den Kraftstoffverbrauch und die Leistung verbessern, die Diagnoseroutine erzeugt jedoch eine unbeabsichtigte mechanische Belastung.
Was dies für betrügerische Besitzer bedeutet
Wenn Sie einen Nissan Rogue 2024 oder 2025 mit 1,5-Liter-Motor besitzen, wenden Sie sich an Ihren örtlichen Nissan-Händler oder schauen Sie auf der NHTSA-Website nach Rückrufaktualisierungen. Bis eine Lösung verfügbar ist, sollten sich Fahrer der Möglichkeit eines plötzlichen Motorausfalls bewusst sein. Das Problem stellt über die Funktionsunfähigkeit des Fahrzeugs hinaus kein unmittelbares Sicherheitsrisiko dar, könnte aber dazu führen, dass Fahrer festsitzen.
Der hohe Prozentsatz an Rückrufen weist darauf hin, dass Nissan eher einen systemischen Fehler als einen isolierten Herstellungsfehler festgestellt hat. Das Unternehmen muss dieses Problem umfassend angehen, um das Vertrauen in die Zuverlässigkeit des Rogue wiederherzustellen.






















