Der Pontiac GTO von 1964 gilt weithin als das Fahrzeug, das in den 1960er Jahren den amerikanischen Muscle-Car-Trend auslöste. Anstatt ein eigenständiges Modell zu sein, wurde der GTO zunächst als Optionspaket für den Pontiac Tempest verkauft. Dies war ein entscheidender Schritt: Es war das erste Mal, dass ein großer Autohersteller ein Hochleistungs-Upgrade mit großem Motor für ein Mainstream-Auto anbot.
Vom Sturm zum Titan
Der Basis-Tempest war mit einem bescheidenen 3,2-Liter-Vierzylindermotor ausgestattet. Doch die Entscheidung für das GTO-Paket bedeutete die Anschaffung eines deutlich leistungsstärkeren 6,4-Liter-V8. Die stärkste Version dieses Motors war mit drei Vergasern ausgestattet und lieferte respektable 348 PS. Dies wurde mit einem Viergang-Schaltgetriebe, einer verstärkten Federung, breiteren Reifen und markanten Motorhaubenhutzen kombiniert.
Leistung und Preis
Mit 4.500 US-Dollar bei Vollausstattung war der GTO ein aggressives Angebot. Inflationsbereinigt entspricht das heute etwa 35.000 US-Dollar – ein Schnäppchen für ein Auto, das in nur 5,7 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde beschleunigen kann. Die Leistung des GTO war so beeindruckend, dass Automobiljournalisten seiner Zeit ihn sogar in direkten Tests mit dem legendären Ferrari 250 GTO verglichen.
Der Pontiac GTO verkaufte nicht nur Autos; Es definierte ein Segment. Indem es bewies, dass zugängliche Hochleistungsfahrzeuge in Massenproduktion hergestellt werden können, zwang es andere Automobilhersteller, diesem Beispiel zu folgen. Das Erbe des GTO prägt weiterhin die moderne Muscle-Car-Landschaft.





















