Malcolm Wilson, Gründer und Geschäftsführer von M-Sport und kürzlich zum stellvertretenden Präsidenten für Sport bei der FIA ernannt, steht an der Spitze der Bemühungen, die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wiederzubeleben. Sein Plan konzentriert sich auf die Gewinnung eines neuen Veranstalters und kommerziellen Rechteinhabers, die Bereitstellung von Kapital und die Entwicklung einer langfristigen Vision für den Sport.
Aktuelle Motorsport-Engagements
Der Januar war eine arbeitsreiche Zeit für Wilson und umfasste sowohl die Rallye Dakar als auch die Rallye Monte Carlo. M-Sport unterstützte Ford bei der Dakar und erzielte konkurrenzfähige Ergebnisse, obwohl der Sieg knapp verpasst wurde. In Monte Carlo setzte M-Sport mehrere Ford Fiesta WRC2-Kundenfahrzeuge ein und markierte damit den Beginn der WRC-Saison.
Wilson betonte seine Zufriedenheit mit der Leistung der Autos und Teams bei beiden Veranstaltungen, merkte jedoch an, dass Navigationsfehler zu einem zweiten Platz bei Dakar beigetragen hätten.
Rolle und Zukunftsstrategie der FIA
Wilsons Hauptaugenmerk liegt nun auf der Entwicklung der WRC. Er glaubt, dass der Sport ungenutztes Potenzial hat und dass die aktuellen Bemühungen darauf abzielen, dieses auszuschöpfen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie ist der Abschluss eines Vertrags mit einem neuen Veranstalter, der innerhalb der nächsten zwei Monate erwartet wird.
„Wir sind in der Endphase der Vereinbarung eines Vertrags mit einem neuen Veranstalter … eine große Kapitalinvestition und eine neue langfristige Vision.“
Der Übergang vom derzeitigen Rechteinhaber (Red Bull/KW25) dürfte unkompliziert verlaufen und der neue Promoter zeitnah die Verantwortung übernehmen. Während die unmittelbaren Änderungen minimal sein werden, rechnet Wilson im Laufe der Zeit mit erheblichen Entwicklungen, die von den langfristigen Plänen des bevorzugten Bieters bestimmt werden.
Wichtige Erkenntnisse
Wilsons Ernennung und Plan sind für die Zukunft der WRC von entscheidender Bedeutung. Der Erfolg des Sports hängt davon ab, Investitionen anzuziehen, seine Struktur zu modernisieren und ein langfristiges Wachstum sicherzustellen. Der bevorstehende Promoter-Deal ist ein entscheidender Schritt in Richtung dieser Ziele, und die FIA unter Wilsons Führung ist bestrebt, diesen Wandel zu erleichtern.
