Eine Autofahrerin in British Columbia, Kanada, musste am 30. Dezember 2025 eine harte Lektion lernen, nachdem sie ihren Geburtstag am Steuer eines Porsche Cayman GT4 gefeiert hatte – und das bei mehr als der doppelten Höchstgeschwindigkeit. Der Vorfall verdeutlicht den wachsenden Trend zu aggressivem Fahren auf dem Sea to Sky Highway, einer malerischen, aber zunehmend überwachten Strecke zwischen Vancouver und den Bergen.
Hochgeschwindigkeitsverfolgung und sofortige Strafen
Der Fahrer wurde von Beamten der Royal Canadian Mounted Police in British Columbia mit 168 km/h (104 mph) in einer 80 km/h (50 mph)-Zone gemessen. Obwohl sie aufgrund ihres Geburtstages um Nachsicht bat, erhielt sie eine Geldstrafe von 483 CAD (350 US-Dollar) und ihr Porsche wurde sieben Tage lang beschlagnahmt. Dies ist kein Einzelfall: Die Behörden gehen in der Gegend hart gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen vor und am selben Tag wurden mehrere andere Fahrer erwischt.
Langfristige finanzielle Auswirkungen
Die sofortige Beschlagnahme ist nur der Anfang der finanziellen Folgen. Der Fahrer wird nun mindestens drei Jahre lang mit hohen Risikoversicherungsprämien rechnen müssen, die schätzungsweise etwa 2.500 CA$ (1.800 $) kosten. Das bedeutet, dass die Geburtstagsfreude in den kommenden Jahren wahrscheinlich von deutlich gestiegenen Autokosten überschattet wird.
Ein Muster rücksichtslosen Fahrens
Corporal McLaughlin betonte, dass die Verkehrssicherheit für die Beamten oberste Priorität habe. „Wenn Sie rücksichtslos fahren, werden Sie in jedem Fall mit den Konsequenzen rechnen müssen“, erklärte er. Dieser Vorfall ist Teil eines größeren Musters: Früher an diesem Tag wurden auch ein gemieteter Volkswagen und ein Subaru wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten, wobei die Fahrer als Grund für ihr rücksichtsloses Verhalten das Zusammenführen der Konkurrenzspur anführten.
Sea to Sky Highway: Ein Hotspot für Geschwindigkeitsüberschreitungen
Der Sea to Sky Highway ist wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen berüchtigt. Nur wenige Tage zuvor, am Weihnachtstag, wurden 14 Fahrzeuge wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen von mindestens 40 km/h (25 mph) beschlagnahmt. Dies deutet darauf hin, dass verstärkte Durchsetzungsmaßnahmen oder alternative Strategien erforderlich sind, um gefährliches Fahren auf dieser beliebten Route zu verhindern.
„Fahrspuren zusammenführen sind nicht der richtige Zeitpunkt, um konkurrenzfähig zu werden“, warnte Corporal McLaughlin. „Im besten Fall gewinnen Sie durch Ihr gefährliches Fahren ein paar Sekunden. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem schrecklichen Unfall oder Sie verlieren Stunden Ihrer Zeit, wenn Ihr Fahrzeug von der Polizei beschlagnahmt wird.“
Der Fall des Porsche-Fahrers ist eine deutliche Erinnerung daran, dass selbst gut gemeinte Ausreden das Gesetz nicht außer Kraft setzen können. Rücksichtsloses Fahren zieht sofortige und langfristige finanzielle Strafen nach sich und macht die Geburtstagsfeier zu einem kostspieligen Fehler.





















