Das Haus sollte die Kugel nicht vertragen.
Martha Avila starb in ihrem Wohnzimmer, nachdem ein Tesla Model 3 ihre Vorderwand durchbohrt hatte. Es geschah am 19. Juni. Am Steuer saß Michael Butler. Er sagte der Polizei, sein Auto sei selbst gegen die Wand gefahren.
Die Behörden haben es nicht gekauft.
Jetzt wird der 44-jährige Butler wegen Totschlags angeklagt. Der Sheriff von Harris County, Ed Gonzalez, ließ die Nachricht Ende letzten Monats fallen. Der Unfall ereignete sich in einem Viertel im Katy-Gebiet. Butler verließ die Straße. In ein Haus eingeschlagen. Habe drinnen eine Großmutter getötet.
Butlers Geschichte? Er behauptet, er habe vollständiges autonomes Fahren (überwacht) genutzt. DoorDash zum Laufen bringen. Nur ein weiterer Tag in der Gig Economy, bis es nicht mehr so war.
Elon Musk mischte sich ein. Ein leitender Angestellter ebenfalls. Sie sagten, der Fahrer habe es auf den Boden gelegt. Die Behörden sagen, ihre Daten stützen den Autohersteller.
Oder zumindest das Auto.
„Die Ermittler haben Informationen aus dem elektronischen Gerät des Tesla heruntergeladen …“
KPRC berichtete, was die Blackbox – also das digitale Äquivalent – tatsächlich aufzeichnete. Videomaterial. Lenkeingaben. Geschwindigkeit. Bremsen.
Hier liegt das Problem für Butlers Verteidigung.
Sie haben keine Bremsen gefunden. Nicht ein einziges Mal in der letzten Minute vor dem Einschlag. Keiner.
Bei den Inspektionen wurde kein mechanischer Fehler festgestellt. Kein festsitzendes Gaspedal. Keine Bodenmatte klemmt es fest. Es war kein Autofehler.
Sie schauten auch auf sein Telefon. Google-Suchanfragen gefunden. Wochen vorher. Er beschwerte sich online über das autonome Fahrsystem. Vielleicht frustriert. Aber das ist kein Alibi.
Medizinische Tests verliefen sauber. Kein Anfall. Kein Schlaganfall. Kein Herzinfarkt. Kein Alkohol. Keine Drogen. Nur ein Typ, der nicht auf die Bremse trat, als er es sollte.
Wen kümmert es also, wenn er gegen eine Wand stößt?
Nun ja, die Regierung schaut zu. NHTSA leitete eine Sonderuntersuchung ein. Sie wollen wissen, ob die Technologie irgendeine Rolle gespielt hat. Es ist derzeit der Schatten über jeder Tesla-Fahrt.
Avilas Familie klagt. Sie reichten sowohl gegen Butler als auch gegen Tesla Klage wegen unrechtmäßiger Tötung ein. Sie argumentieren, dass die Autopilot-Funktionen fehlerhaft seien. Sie behaupten, Butler sei fahrlässig gefahren. Sie wollen über 1 Million Dollar.
Butler könnte das System eingeschaltet haben. Er hätte dem Geist in der Maschine vertrauen können.
Den Daten zufolge blieben seine Hände am Lenkrad, sein Fuß blieb von der Bremse und die Wand erledigte den Rest.
