Du hast ein Loch getroffen. Deine Federung schreit. Sie reichen eine Klage ein. Der Rat sagt nein.
Wieder.
Neue Zahlen deuten darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit einer Schließung durch die örtlichen Behörden bei 75 Prozent liegt. Drei von vier Autofahrern gehen nach dem Aufprall auf diese Betonkrater leer aus.
BBC Freedom of Information -Anfragen haben die Daten abgerufen. Zwischen April 2020 und März 2025 zahlten die Kommunen in Großbritannien nur 24 Prozent der Ansprüche aus. Von 207 Behörden in England, Schottland und Wales antworteten tatsächlich 147. Insgesamt wurden 146.002 Anträge bearbeitet. Von diesem Chaos wurden nur etwa 13,5 Millionen Pfund an die Fahrer zurückgegeben.
Es ist jedoch nicht gleichmäßig verteilt.
Allein Shropshire Council hat in den letzten fünf Jahren über 1 Million Pfund eingebüßt. Damit sind rund 71 Prozent ihrer konkreten Ansprüche abgedeckt. Dann gibt es Orte wie den Essex County Council, wo die Auszahlungsquote bei miserablen fünf Prozent liegt. Glück spielt hier eine größere Rolle als die Straßenqualität.
Das Geld bekommen? Viel Glück.
Sie müssen drei Dinge beweisen. Zuerst hat das Loch Ihr Auto kaputt gemacht. Zweitens kostet die Reparatur Geld. Drittens und am schwierigsten: Der Rat wusste es.
Wenn sie nachweisen können, dass sie nichts über die Existenz des Schlaglochs wissen, sind sie Ihnen nichts schuldig. Fahrlässigkeit ist der Schlüssel, nicht Schaden. Die meisten Autofahrer verfügen nicht über Beweise, die der Behörde bekannt waren.
Allerdings explodieren die Zahlen.
RAC -Zahlen zeigen einen Anstieg der Ansprüche um 91 Prozent zwischen 2021 und 2024. Wir sind von rund 27.000 Beschwerden auf über 53.000 gestiegen. Simon Williams, Leiter der Abteilung Politik beim RAC, nennt es eine gewaltige Aufgabe, die Straßen wieder auf einen respektablen Standard zu bringen. Er hat recht.
Wie respektabel? Nicht sehr.
Die Asphalt Industry Alliance schätzt die Kosten für die Reparatur des maroden Netzwerks in England und Wales auf über 18,6 Milliarden Pfund. Nur für die sofortige Reparatur.
Die Regierung hat dieses Jahr 1,6 Milliarden Pfund für die Instandhaltung von Autobahnen bereitgestellt. Dieser Betrag soll bis zum Ende des Jahrzehnts auf 2 Milliarden Pfund pro Jahr steigen. Allerdings sind daran Bedingungen geknüpft. Die Kommunen müssen genau nachweisen, wohin das Geld fließt. Verliere den Beweis, verliere das Geld.
Malcolm Simms von der AIA kennt die Falle. Laden Sie die Investition vor.
„Straßen werden zwar nicht instandgehalten, aber die Sanierung kostet mehr.“
Wir warten. Der Asphalt bröckelt. Wir kaufen neue Reifen.
Und die Räte? Sie behalten immer noch das Wechselgeld.






















