Das Entwerfen und Bauen von Autos ist jetzt einfacher. Es ist keine Zauberei. Es sind Kommunikationsstandards.
Nehmen Sie das Kombiinstrument. Das ist die Ansammlung von Anzeigen und Lichtern vor dem Fahrer. Es sammelt Daten von verschiedenen Fahrzeugteilen. Das Steuergerät kennt die Kühlmitteltemperatur. Es kennt auch die Motordrehzahl. Die Getriebesteuerung kennt die Fahrzeuggeschwindigkeit. Der ABS-Controller weiß, ob die Bremsen versagen.
Diese Module behalten diese Informationen nicht für sich. Sie senden es auf den Kommunikationsbus. Mehrmals pro Sekunde sendet das Steuergerät ein Paket. Das Paket hat einen Header. Der Header ist eine Zahl. Es identifiziert die Daten als Geschwindigkeit oder Temperatur. Die Daten sind eine Zahl, die diesem Wert entspricht.
Die Instrumententafel verfügt über ein eigenes Modul. Es beobachtet den Bus. Es sucht nach bestimmten Paketen. Wenn es eines sieht, aktualisiert es die Anzeige.
Die meisten Automobilhersteller kaufen Cluster von Zulieferern. Der Lieferant entwirft sie nach Spezifikation. Das vereinfacht die Dinge. Für den Automobilhersteller ist es einfacher, dem Zulieferer mitzuteilen, wie die einzelnen Messgeräte funktionieren. Früher musste man den Draht erklären. Sie mussten die schwankende Spannung zwischen 0 und 5 V beschreiben. Sie mussten erklären, dass 1,1 V 30 Meilen pro Stunde entsprechen.
Jetzt stellen Sie einfach eine Liste der Datenpakete bereit. Der Automobilhersteller sorgt dafür, dass die korrekten Daten an den Bus gelangen.
Dies ist auch für den Lieferanten einfacher. Sie müssen nicht wissen, wie das Geschwindigkeitssignal erzeugt wird. Sie müssen nicht wissen, woher es kommt. Der Cluster überwacht lediglich den Bus. Es aktualisiert die Messgeräte, wenn neue Daten eintreffen.
Diese Standards machen Outsourcing einfach. Der Autobauer kümmert sich nicht darum, jede Ampel zu fahren. Der Lieferant kümmert sich nicht um die Signalherkunft.






















