Lotus hat gerade sein Auto zerlegt. Nicht metaphorisch. Buchstäblich.
Der neue Emira 420 Sport kommt mit 25 kg weniger Masse als das Standard-Turbomodell. Es kostet 105.990 £. Ist das wichtig? Vielleicht nicht für diejenigen, die es kaufen.
Er basiert auf dem bestehenden Emira Turbo-Chassis und verfügt weiterhin über den Mercedes-AMG Vierzylindermotor. Aber es schlägt jetzt härter zu. Die Leistung ist im Vergleich zum regulären Wagen um 54 PS gestiegen und liegt nun bei 414 PS. Das ist ein PS-basierter Name, daher der 420. Übertrifft sogar die letztjährige SE-Variante um 14 PS.
Geradeausgeschwindigkeit? Sicher. In 3 Sekunden und 9 Zehnteln erreicht er 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 186 Meilen pro Stunde.
Aber vergiss das Zeug. Hier geht es um die Handhabung. Echte Handhabung. Lotus sagt, dass dieser Aufbau sowohl auf dem Asphalt als auch auf der Rennstrecke ein schärferes Ansprechverhalten liefert. Sie behaupten, dass es ihre reine DNA besser einfängt als alles zuvor.
Das Lightweight Handling Pack gehört hier zur Standardausrüstung. Sie können es nicht einmal überspringen. Dadurch sinkt das Leergewicht auf 1.421 kg. Gleichzeitig erhöht sich der Abtrieb um 25 Einheiten. Vielleicht ein seltsamer Kompromiss. Leichteres Auto. Mehr Grip.
Sie haben auch die Karosserie optimiert.
Meistens subtile Änderungen. Ein neu geformter Frontsplitter mit neuen Lüftungsschlitzen. Hinten ein Lippenspoiler. Erweiterte Schweller. Erweiterte Lufteinlässe. Warum sich die Mühe machen? Der Luftstrom zu den Heizkörpern steigt um bis zu 15 %. Die Bremsenkühlung verbessert sich um 10 %. Der Widerstand bleibt flach.
„Mit diesen Upgrades können Fahrer eine gleichmäßigere Leistung unter anspruchsvollen Bedingungen erleben.“
Die Federung liegt 5 mm tiefer. Speziell abgestimmt. Neue Hochleistungsreifen schmiegen sich fester an den Boden. Im Inneren erhalten die Carbonfaser-Schaltwippen ein Update für ein besseres haptisches Feedback.
Möchten Sie noch leichter werden?
Optional gibt es ein Carbon-Paket. Sie tauschen Stahl- oder Kunststoff-Bits gegen solche aus Kohlefaser aus. Splitter. Schweller. Lüftungsschlitze. Seitenkästen. Flügel. Diffusor. Alles wird leicht. Alles kostet extra.
Seltsamerweise bringt diese Ausstattung auch das erste abnehmbare Schiebedach in die Emira-Reihe. Bald könnte jedes Model eines bekommen. Auch das hintere Deck verfügt über Luftschlitze. Eine Anspielung auf die klassische Esprit Turbo-Vergangenheit.
Ist es ein puristisches Spielzeug oder ein Alltagsfahrer mit Maske?
Sie zahlen 106.000 £ für weniger Metall. Mehr Abtrieb. Und ein Schiebedach, das Sie abnehmen können, wenn Sie den Wind in Ihren Haaren mögen, während Sie bis zur roten Linie schreien.
Möchte überhaupt jemand so viel Engagement?






















