Der VW-Konzern trimmt nicht nur. Es amputiert.
Das gab Oliver Blume letzte Woche bekannt. Hunderttausend Arbeitsplätze weltweit. 50.000 davon im Jahr 2030 in Deutschland.
Das Ziel? Modellvarianten um die Hälfte reduzieren. Reduzieren Sie die Komplexität dieser verbleibenden Modelle um 75 Prozent. Es klingt nach Mathematik, fühlt sich aber wie eine Säuberung an.
Brennende Plattformen, brennende Fragen
Dies ist Teil ihrer „Neuausrichtung“. Ein schönes Wort für die Kürzung dessen, was sich nicht verkauft.
Sie kündigen aktuelle Modelle. Zukünftige Entwicklungsprogramme zunichte machen. Alles, was kein „Kernprodukt“ ist, wird weggeworfen. Die Theorie ist einfach: Weniger Auswahl bedeutet weniger Kosten, was bedeutet, dass Kunden etwas bekommen, das tatsächlich funktioniert, statt einer Tabellenkalkulation auf Rädern.
Welche Modelle überleben?
Sagt noch niemand. Aber die unrentablen Linien sind weg. Gestrichen.
Es sind nicht nur die Metallkörper, die sich verändern. Auch die Knochen verschieben sich.
Elektronische Architekturen, Softwarelandschaften, Plattformen – alles wird harmonisiert. Intensiver. VW behauptet, dies stoppte die parallele Entwicklung, was eine enorme Geldverschwendung sei. Sie teilen die künftige Forschung und Entwicklung in zwei Zweige auf: West und Ost. Die Marktvielfalt bleibt bestehen. Effizienzregeln.
Das Feuer schwelt immer noch. Vielleicht hat es sich wieder entzündet.
Thomas Schaffer sagte, im Jahr 2023 stünde das Dach in Flammen. Später behauptete er, das Schlimmste sei nach einem Jahr der Konsolidierung überstanden. Jetzt? Der Brand ist zurück und breitet sich über die Marke VW hinaus auf den Rest des Konzerns aus.
Das Fabrikdilemma
Die Produktionskapazität sinkt.
Von zwölf Millionen Einheiten pro Jahr – dem Post-Covid-Höchstwert – bis 2030 auf neun Millionen Einheiten3.
Das ist eine massive Kontraktion.
Aber Werksschließungen in Deutschland? Das ist ein Albtraum.
Die Gewerkschaften haben eine unglaubliche Macht. Schließungen sind politisch schädlich und belasten jeden Politiker, der die Papiere unterschreibt, finanziell. Es ist keine Tabellenkalkulationsentscheidung. Es ist eine Schlägerei.
Blume war unverblümt. Vier Pflanzen finden keine „alternative Verwendung“.
- Zwickau
- Emden
- Hannover
- Neckarsulm
Diese Spots sind zu teuer. Sie ziehen das Endergebnis nach unten. Aber wer entscheidet darüber, welche bleiben und welche gehen?
Keine endgültige Bestätigung.
Warum jetzt die Panik? Die Zölle in den USA kommen VW teuer zu stehen. Chinesische Marken drängen mit billiger, intelligenter Technologie auf den Vormarsch. Die Geopolitik ist ein Chaos. Der Gruppe seien die Hände gebunden, sagt die Gruppe. Sie müssen bluten, um am Leben zu bleiben.
Es ist hässlich.
Komplexität hat die Katze getötet. VW versucht sich zu retten, indem es alles bloßstellt. Aber man kann ein Unternehmen nicht auf Null reduzieren und erwarten, dass es läuft.
Haben sie noch genügend Kernprodukte, um neun Millionen Sitze zu füllen?
Oder brennt das Dach noch? 🏭📉
