Wie selbstaufpumpende Reifensysteme Ihr Fahrverhalten verändern könnten

Michelin wartet nicht darauf, dass Ihnen ein zu geringer Inflationsdruck den Tag verdirbt. Sie arbeiten aktiv mit anderen Technologieunternehmen an einem System namens TIPM (Tire Intelligent Pressure Management) zusammen. Wir rechnen mit einem Veröffentlichungsfenster für diese aktive Druckmanagementtechnologie im Jahr 2005. Das Konzept ist unkompliziert, aber leistungsstark: Ein eingebauter Kompressor passt den Druck in jedem Reifen während der Fahrt an. Es kompensiert langsame Lecks und Löcher in Echtzeit. In diesem Szenario sind Sie nicht nur ein Passagier. Sie steuern das Setup. Wählen Sie Komfort. Auf sportlich umstellen. Schalten Sie es in den Gelände- oder Über-Hindernis-Modus. Das Auto passt den PSI im Handumdrehen an Ihre Absicht an.

Dies ist nicht der einzige Spieler im Ring. Zwei weitere Systeme befinden sich in der frühen Entwicklungsphase für den Verbrauchermarkt. Sie verfolgen unterschiedliche mechanische Ansätze zur Lösung desselben Problems.

Der peristaltische Ansatz: Gesamt

Das selbstaufblasende Reifensystem EnTire ist für seine Leistung nicht auf die Raddrehung angewiesen. Stattdessen wird ein spezielles Ventil verwendet. Dieses Ventil saugt Umgebungsluft aus der Atmosphäre an. Anschließend pumpt es diese Luft mithilfe einer Schlauchpumpe in den Reifen. Stellen Sie sich das wie einen Darm vor, der Flüssigkeit durch einen Schlauch presst. Das Ziel ist eine ständige Wartung. Es hält den Druck automatisch auf einem bestimmten Sollwert. Sobald die Basislinie festgelegt ist, ist keine Fahrereingabe erforderlich.

Die nabenmontierte Lösung: Cycloid AutoPump

Die AutoPump von Cycloid geht einen mechanischeren Weg. Es montiert eine kleine Pumpe direkt an der Radnabe. Diese Pumpe wird durch die Drehung der Räder selbst angetrieben. Für den Kompressionshub ist keine externe elektrische Last erforderlich. Ein Monitor überwacht ständig den Druck. Wenn ein Abfall von nur 2 bis 3 psi festgestellt wird, schaltet sich die Pumpe ein. Es drückt Luft in den Reifen mit zu geringem Luftdruck. Es gibt auch ein Warnsystem für Reifenpannen. Wenn der Druck schneller abfällt, als die Pumpe bewältigen kann, erhalten Sie eine Warnung.

Warum das jetzt wichtig ist

Für die meisten Autofahrer ist der Reifendruck immer noch eine monatliche Aufgabe. Sie halten an einer Tankstelle. Du fummelst an einem Messgerät herum. Sie fügen Luft hinzu, bis die Nadel 32 oder 35 PSI erreicht. Das ist manueller Eingriff. Es ist fehleranfällig. Es ist auch gefährlich, wenn Sie den auf der Seitenwand aufgedruckten maximalen PSI ignorieren. Zu stark aufgepumpte Reifen neigen zum Platzen. Sie verringern die Traktion. In der Mitte verschleißen sie schneller.

Selbstaufpumpende Reifen lösen das Leckproblem, bevor es zu einem Sicherheitsrisiko wird. Sie sorgen für eine optimale Kontaktfläche. Dies verbessert den Kraftstoffverbrauch. Es verbessert die Handhabung. Es verlängert die Lebensdauer des Reifens. Die Technologie ist vorhanden. Die Frage ist Adoption.

FAQ zu selbstaufpumpenden Reifen

Wie funktionieren selbstaufpumpende Reifen?
Sie verwenden Ventile, die je nach Bedarf Luft ein- oder ausströmen lassen, um den Zieldruck zu erreichen. Sensoren erkennen, ob der Reifen mehr oder weniger Luft benötigt. Das System aktiviert dann einen Pumpen- oder Ventilmechanismus, um das Ungleichgewicht zu korrigieren.

Kann sich ein Reifen von selbst aufpumpen?
Nicht natürlich. Gummi erzeugt keine Luft. Ein Reifen pumpt sich nur dann selbst auf, wenn er Teil eines bestimmten Reifenfüllsystems wie TIPM, EnTire oder AutoPump ist. Ohne diese Hardware müssen Sie den Reifen manuell aufpumpen.

Kann ich an einer Tankstelle Reifen aufpumpen?
Ja. Die meisten Tankstellen verfügen über Luftpumpen. Sie können Luft schnell manuell hinzufügen. Es ist die traditionelle Methode. Es ist auch die Methode, die diese neuen Systeme ersetzen oder erweitern sollen.

Was ist der richtige Reifendruck?
Jeder Reifen ist anders. Sehen Sie sich den Aufkleber an der Innenseite des Türpfostens auf der Fahrerseite an oder schlagen Sie in der Bedienungsanleitung nach. Die meisten Personenkraftwagen empfehlen einen Wert zwischen 32 und 35 Pfund pro Quadratzoll (PSI). Das ist der Sweet Spot.

Sollten Sie die Reifen auf den maximalen PSI aufpumpen?
Nein. Halten Sie sich an den empfohlenen PSI des Fahrzeugs. Der maximale PSI an der Seitenwand ist die Sicherheitsgrenze, nicht das Betriebsziel. Ein zu hoher Reifendruck verringert die Fahrqualität und erhöht das Risiko eines Reifenschadens. Bleiben Sie im Rahmen des Herstellers.

Der Weg in die Zukunft

Bei schweren Lkw gibt es schon seit Jahren zentrale Reifenfüllsysteme. Die Armee nutzt sie. Das gilt auch für einige gewerbliche Flottenfahrzeuge. Die nächste Herausforderung besteht darin, dies auf die Consumer-Limousine oder den SUV zu übertragen. Wenn TIPM, EnTire und AutoPump erfolgreich sind, könnte die monatliche Tankstellenfahrt zum Relikt werden. Stellen Sie sich ein Auto vor, das merkt, dass ihm die Luft ausgeht, bevor die Armaturenbrettleuchte überhaupt blinkt. Stellen Sie sich vor, Sie passen Ihre Federung und Ihren Reifendruck mit einem einzigen Knopfdruck an. Die Technik ist da. Die Technik ist solide. Die einzige verbleibende Variable ist, ob wir bereit sind, einer Maschine unseren Sicherheitsspielraum anzuvertrauen.