Volkswagen hat gerade eine selbst auferlegte Regel gebrochen. Nachdem sie jahrelang den Drei-Buchstaben-Code für ihre Elektrolinie vermieden und sich stattdessen für „GTX“ entschieden hatten, haben sie nun offiziell GTI in ein batteriebetriebenes Auto eingebaut. Es ist die ID. Polo GTI. Der erste EV, der die Krone trägt.
Zahlen, die nicht lügen
Hier ist das Blatt. Ein vorne montierter Motor überträgt die Kraft über ein elektronisch gesteuertes Differenzial. Das Ergebnis? 223 PS. 213 lb-ft Drehmoment.
In 6,8 Sekunden erreicht er 62 Meilen pro Stunde. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 108 Meilen pro Stunde. Die Reichweite ist schwierig. Im europäischen WLTP -Zyklus behauptet Volkswagen bis zu 263 Meilen. Seien Sie jedoch realistisch. Rechnet man das in EPA-Standards um, kommt man wahrscheinlich auf 223 Meilen. Das ist es.
Das Auto wiegt 3.395 Pfund. Leer.
Damit es sich alt anfühlt
Es ist ein Elektroauto, was normalerweise bedeutet, dass es leise ist. Steril. Aber VW versucht, daran aufzurütteln.
Es gibt einen speziellen GTI-Modus. Drücken Sie den Knopf am Lenkrad und das Fahrwerk versteift sich. Die Bildschirmgrafiken verschieben sich. Sogar der Song-Visualizer auf dem Infotainment-Display verändert sich und sieht aus wie eine sich drehende Kassette.
Sie wollen wirklich, dass es sich analog anfühlt. Im Inneren weisen die Sitze ein vom Schottenkaro inspiriertes Kreuzmuster auf – eine direkte Anspielung auf den klassischen Golf GTi. Überall rote Nähte. Roter Besatz. Ein digitales Kombiinstrument kann so umgeschaltet werden, dass es wie das Armaturenbrett eines Golf aus den 1980er Jahren aussieht. Es ist sicher kitschig. Aber es ist nachdenklich.
Äußerlich ist es der Standard-Polo, nur gemeiner. 19-Zoll-Räder. Ein geteilter Dachspoiler. Vertikale Lamellen im Stoßfänger sollen die Schlepppunkte eines Rennwagens nachahmen. Rote Streifen. Du verstehst das Bild.
Laden und Aussetzen
Die Batterie hat eine Kapazität von 52 kWh. Nickel-Mangan-Kobalt-Chemie. Sie können es schnell auf bis zu 105 kW aufladen und es so in etwa 24 Minuten von 10 auf 80 % bringen. Nicht rasend schnell, aber ausreichend.
Darunter wird das adaptive Fahrwerk neu abgestimmt. Schwerer. Schärfer. Die Lenkung bekommt mehr Rückmeldung. Sie haben nicht nur die Leistung des regulären Polo erhöht; Sie haben nachgebaut, wie das Auto mit der Straße kommuniziert.
Der Haken
Es kommt diesen Herbst nach Deutschland.
Preis? Ungefähr 45,00 USD USD. Bereinigt um den schwachen Euro ist es dort natürlich günstiger.
Aber hier in den Staaten? Nein. Der reguläre Polo kommt auch nicht hierher, was bedeutet, dass dieser GTi tabu ist. Wir können uns die Pressefotos ansehen. Wir können die Datenblätter lesen. Wir können davon träumen, wie dieses karierte Interieur riecht. Aber wir kaufen keinen.
Warum sollte man es von Amerika fernhalten? Wahrscheinlich, weil ein kleines Elektrofahrzeug mit Frontantrieb für das US-Volumen keine Priorität hat. Vielleicht, weil wir zu sehr an SUVs in der Größe von Minivans gewöhnt sind.
Wer weiß.
Das GTi-Abzeichen lebt. Nur nicht dort, wo man es erreichen kann.






















