Automobili Mignatta schreit nicht. Sie necken.
Beim Goodwill Festival of Speed 2026 – Moment, dem Goodwood Festival of Speed – zeigen sie Skizzen für ein Auto namens Rina Coupé, das 2027 erscheinen soll.
Es steht neben ihrer bestehenden Rina Barchetta.
Es wird einen Saugmotor mit 493 Pferden haben. Handbuch. Sechs Geschwindigkeiten.
Hier gibt es kein Hybridgejammer. Keine Schaltwippen, die Sie anklicken wie ein Buchhalter, der seine Bücher abrechnet. Das ist piemontesisches Kunsthandwerk in seiner hartnäckigsten Form.
Geschlossen, aber klassisch
Das Rina Coupé verfügt über das gleiche Kohlefaser-Monocoque-Chassis, kleidet es jedoch in die Grand-Tourer-Kleidung der 1960er-Jahre. Denken Sie an ein schlankes Profil. Das ikonische Double-Bubble-Dach für Stil mit Kopffreiheit. Und ein Kamm-Heck, das mit zwei runden Rücklichtern effizient Ordnung schafft.
Es sieht modern aus. Es fährt altmodisch.
Der Motor? Ein 5,0-Liter-V8-Saugmotor.
Schaltgetriebe. Reiner Analogeingang. Den Herstellern ist es wichtiger, das Auto zu spüren, als nur auf dem Bildschirm zu erfahren, dass es schnell ist.
Eine Hommage an Battilastra
Während das Coupé die Aufmerksamkeit auf sich zieht, erstrahlt der Barchetta in neuem Glanz. Eine in Goodwood erstmals vorgestellte neue Lackierung ist eine Hommage an battilastra – jene Handwerker im Piemont, die einst Metallbleche von Hand hämmerten.
Der Abgang ist leicht. Hervorhebung der Kurven.
Geschmiedete Carbondetails sorgen für Kontrast. Neue Räder. Im Cockpit? Bearbeitete Teile. Sogar die Schaltkulisse wurde neu durchdacht. Sie stellen die Carbon-Antriebswelle sogar öffentlich zur Schau – sie spart Gewicht und verbessert das dynamische Ansprechverhalten.
Warum digitalisieren, wenn Metall die Geschichte besser erzählt?
Mignatta ist klein. Italienisch. Beharrlich. Sie halten eine Tradition aufrecht, die die großen Fabriken bereits unter Drehmomentangaben und Batteriezellen begraben haben.
Es ist jetzt nur eine Skizze. Oder eine gerenderte Lackierung.
Aber die Absicht ist deutlich genug.
