- Juni. Die Verhandlungen werden eröffnet.
Das Ziel? 10. Juli.
Sie haben es verpasst. Gerade noch. Am Wochenende gaben sich beide Seiten schließlich die Hand. Es hatte die ganze Nacht gedauert. Lange, anstrengende Stunden am Freitag, die in den Samstagmorgen übergingen. Bisher schweigt man zu Einzelheiten, aber die Einigung ist real.
Der Umfang
Vorläufig bedeutet nicht endgültig, aber es bedeutet etwas. Der Deal umfasst 5.150 Gewerkschaftsmitglieder. Auch das sind keine gesichtslosen Zahlen. Sie arbeiten bei:
- Oakville-Versammlung
- Das Motorenwerk Essex
- Der Windsor-Anbau
- Verschiedene Teilevertriebszentren
Es handelt sich um einen Dreijahresvertrag. Das Komitee innerhalb von Unifor stimmte dem einstimmig zu. Jetzt müssen die Mitglieder entscheiden. Die Ratifizierungssitzungen beginnen am 17. Juli. John D’Agnolo vom Verhandlungsteam sagte, die harte Arbeit vor Ort sei nicht ignoriert worden. Er sagte: „Unsere Mitglieder haben ihre Arbeit geleistet … unser gesamtes Verhandlungsteam hat dafür gesorgt, dass dies anerkannt wurde.“
„Die Sicherung dieser vorläufigen Vereinbarung ist … ein fairer Deal, der gute Gewerkschaftsarbeitsplätze in der schwierigsten wirtschaftlichen Situation schützt.“
— Lana Payne, Unifor-Nationalpräsidentin
Payne hatte nicht Unrecht. Die Wirtschaft ist hart. Arbeitsplätze sind prekär.
Warum jetzt?
Knappe Informationen? Sicher. Aber die Gewerkschaft hatte Prioritäten. Einkommenssicherheit. Arbeitsplatzstabilität. Sie wollten einen festen Boden für die kanadische Automobilindustrie. Auch der Rentenschutz. Gesundheitsvorteile. Standardmäßig vielleicht, aber nichts ist Standard, wenn man auf potenzielle Verluste achtet.
Dann ist da noch Washington.
Trump entschied, dass die USMCA (jetzt USMCA?) nicht in ihrer aktuellen Form bestehen bleibt. Nicht erneuert. US-Beamte wollen mehr. Bessere Konditionen für sie. Werden Kanada und Mexiko zustimmen? Oder werden sie diese Regierung abwarten, bis die nächste ihr Amt antritt?
Niemand weiß es.
Vorausgesetzt, die Ford-Mitglieder sagen ja, dann beginnt der eigentliche Test. General Motors. Stellantis. Dieser Deal wird zur Vorlage. Die Blaupause. Die Gewerkschaft möchte, dass alle Verträge vor Ablauf des 20. Septembers geklärt werden.
Können sie dieses Tempo halten?
